Die Identifikation zum Unternehmen steigern

Dyckerhoff - Tag der offenen Tür 150 Jahre Dyckerhoff

Aus der Region für die Region – 150 Jahre Dyckerhoff

Als Weltunternehmen mit starken regionalen Wurzeln, so präsentierte sich der Baustoffhersteller Dyckerhoff anlässlich seines 150-jährigen Bestehens. Gleich viermal feierte das Unternehmen mit Mitarbeitern und Nachbarn im Rahmen einer aufwändig inszenierten Jubiläums-Roadshow. Eine besondere Rolle kam dabei der Nachwuchsförderung zu: Im Rahmen einer eigens konzipierten Unterrichtseinheit schufen die Schüler Kunstwerke aus Beton.

Das Produkt schreibt die Geschichte: So war es 1886 als der Wiesbadener Baustoffhersteller Dyckerhoff 8.000 Fässer Zement für das Fundament der Freiheitsstatue nach New York lieferte und auch 1949 als das kräftig expandierende Unternehmen mit dem ersten fertig angemischten Beton im Silowagen die Arbeitsweise auf Baustellen revolutionierte. Dyckerhoff wurde im Jahr 2013 zu 100 Prozent von der italienischen Buzzi Unicem Gruppe übernommen und im Jahr 2014 in eine GmbH umfirmiert. Für die Frankfurter Agentur PP Events & Promotions, die für Dyckerhoff das Eventkonzept zum 150-jährigen Firmenjubiläum entwickelte, war klar, dass die beiden wichtigsten Produkte Zement und Beton im Zentrum der Inszenierung stehen sollten. „Dabei kam uns zugute, dass der Werkstoff Beton in Architektur und Alltagsdesign gerade eine Art Renaissance erlebt“, erklärt PP-Geschäftsführer Bernd Nagel. Die Agentur kreierte vor diesem Hintergrund eine aufwändige Roadshow, um die vier wichtigsten deutschen Werksstandorte Amöneburg, Deuna, Lengerich und Neuwied mit einem Jubiläumsevent zu bespielen.

Weltläufigkeit trifft auf regionale Verbundenheit
Dem Pioniergeist der frühen Jahre ist Dyckerhoff treu geblieben. Auch heute beliefert Dyckerhoff Kunden in aller Welt. Gleichzeitig verfügt der Baustoffhersteller über starke regionale Wurzeln dank seiner flächendeckenden Präsenz mit sieben Zementwerken und rund 130 Transportbetonwerken in Deutschland. „Natürlich ist so ein Jubiläum immer Anlass, einen Blick zurück auf die Firmenhistorie zu werfen“, weiß Nagel aus langjähriger Erfahrung als Event-Planer. Gleichzeitig wünschte sich Dyckerhoff einen modernen Auftritt, der die Innovationskraft des Unternehmens und seine Attraktivität als Arbeitgeber widerspiegeln sollte. Die Geschäftsleitung ließ sich daher gerne für die ungewöhnliche Idee einer Schulkooperation rund um die Jubiläumsstandorte begeistern. „Was uns spontan angesprochen hat, war die aktive Beschäftigung der Jugendlichen mit den Werkstoffen Beton und Zement“, berichtet die Direktorin für Unternehmenskommunikation Gabriele Quadt. „Unsere Produkte entfalten ihren vielfältigen Nutzen erst durch die individuelle Gestaltung. Diese herausragende Materialeigenschaft wollten wir im Rahmen des Schulprojekts sichtbar machen.“

Schüler entdecken den Werkstoff Beton
Das Angebot, eine Projektwoche rund um das Thema Beton und Zement zu veranstalten, richtete sich speziell an Schulen in der Nachbarschaft der Dyckerhoff-Jubiläumsstandorte. Nagel erläutert den Hintergrund: „Die Schüler sollten erstens die Möglichkeit erhalten, direkt im Werk den Herstellungsprozess der Baustoffe nachzuvollziehen. Zweitens gehörte zum Konzept der Projektwoche ein Gestaltungswettbewerb, dessen Siegerbeiträge im Rahmen der Jubiläumsveranstaltungen ausgestellt und prämiert wurden.“ Als Hilfestellung für die Lehrkräfte wurde eigens eine auf die Lehrpläne der Fächer Chemie, Physik und Polytechnik abgestimmte Unterrichtseinheit entwickelt. Rund 250 Schüler und Schülerinnen der Jahrgangsstufen sieben bis zehn beschäftigten sich im Rahmen einer Projektwoche mit den Anwendungsmöglichkeiten des „formbaren Steins“ und schufen ihre eigenen Kreationen von kleineren Designobjekten über künstlerische Skulpturen bis hin zum futuristischen Sitzmöbel für den Schulhof. Ein schöner Nebeneffekt für Dyckerhoff: Mehrere Schüler fanden die Arbeitsumgebung so interessant, dass sie sich direkt um einen Praktikumsplatz bewarben.

Baucontainer als rollende Werbeträger
Während der Jubiläumsveranstaltungen bildeten die Ergebnisse des Schulwettbewerbs eine der vielbesuchten Stationen innerhalb des Besucherrundgangs. PP-Projektleiterin Svenja Voigt beschreibt das Event-Design: „Wir haben zur Bespielung der vier Werksstandorte von Dyckerhoff ein modulares Konzept entwickelt, das sich flexibel an die jeweiligen örtlichen Gegebenheiten anpassen ließ. Der Transport der Ausstellungsstücke zwischen den Standorten mithilfe von werbewirksam gestalteten Trucks war ein integrierter Bestandteil der Jubiläums-Roadshow.“ Dazu ließ die Agentur, passend zum Baustoff-Thema, Baucontainer zu Ausstellungs-Pavillons umbauen und im Corporate Design von Dyckerhoff gestalten. Die vier Stationen Firmengeschichte, Gründer, herausragende Bauprojekte und Weltkonzern Buzzi Unicem bildeten das Entree zum Eventgelände, den so genannten „Walk of History“, mit dem die Besucher emotional auf die Veranstaltung eingestimmt wurden bevor sie den „Dyckerhoff Themenpark“ mit verschiedenen Aktions-, Show- und Cateringflächen betraten.

Betonkunst unterm Skyliner
Zentraler Blickfang und strukturgebendes Element des Themenparks war ein Skyliner von rund 30 Metern Durchmesser. Unter ihm konnten die Besucher von Künstlern gestaltete Objekte aus Beton bestaunen. Um die Ausstellungsfläche im Zentrum gruppierten sich eine Bühne, mehrere Cateringinseln sowie die Aktionsflächen des Themenparks. In einem der Zelte waren die Arbeiten zu besichtigen, die die Schüler während ihrer Projektwoche angefertigt hatten. An anderer Stelle konnten die Besucher selbst im wahrsten Sinne des Wortes Hand anlegen und ihren persönlichen Abdruck in Beton anfertigen und zur Erinnerung mit nach Hause nehmen. Auch beim Unterhaltungsprogramm unterstrich Dyckerhoff einmal mehr seine Verbundenheit mit den Werksstandorten und engagierte bewusst Künstler und Bands aus der jeweiligen Region. Ein Charity-Projekt rundete die Jubiläumsfeierlichkeiten ab. Gegen eine symbolische Spende von einem Euro, konnten sich die Gäste und vor allem die Kinder auf einem eigens zu diesem Zweck gestalteten Silowagen des Unternehmens verewigen – eine Erinnerung an die Pionierarbeit, die Dyckerhoff in den 1950ern in Sachen Transportbeton geleistet hat. Der Gesamtbetrag wurde von der Dyckerhoff Geschäftsleitung verdoppelt.

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Erich Göttmann
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